Instandsetzungsbataillon 4

Aufgaben des Instandsetzungsbataillons

Unter Garnisonsbedingungen bestanden die Hauptaufgaben aller Instandsetzungskräfte vorrangig in der Durchführung von mittleren und laufenden Instandsetzungen größeren Umfanges. Aus diesem Grund war auch die Zahl der Zivilbeschäftigten unter Friedensbedingungen sehr hoch. Durch den Militärbezirk wurden in der Regel die zu erfüllenden Aufgaben vorgegeben und je  nach Umfang der Übungstätigkeit ( Umrüstungen u.a. Aufgaben ) für das Ausbildungsjahr festgelegt. In der 3. Kompanie ( Inst.Kompanie für Raketentechnik und Bewaffnung ) wurden zusätzlich noch umfangreiche Wartungsarbeiten an bestimmter Raketen-, Funkmesstechnik bzw. spezieller Bewaffnung durchgeführt und die 2. Kompanie führte ab der 80 er Jahre
Schadgruppeninstandsetzungen an speziellen Baugruppen durch.
Die weiteren internen Bezeichnungen für die Kompanien waren: 1. Kompanie – Inst.-Kompanie für Panzertechnik und die 4. Kompanie wäre die Inst.Kompanie für Pionier- und chemische
Ausrüstung gewesen. Diese wurde aber bei Mobilmachungsübungen nie real aufgestellt.

15. Kranpanzer T55-TK im Einsatz

Kranpanzer T55-TK bei der Bergung eines Schützenpanzer – BMP-1

 

 

 

Im Rahmen der durchzuführenden Instandsetzungen speziell bei Panzerkettentechnik
wurden Teile des Bergezuges für die Zuführung des Instandsetzungsfonds bzw.
deren Abverfügung nach Fertigstellung eingesetzt. Bei anderen Technikarten war dieser
Prozess wesentlich einfacher. Oftmals war es natürlich (besonders bei Technik
des raketen- waffentechnischen Dienstes) so, dass die Instandsetzungskräfte mit ihren
mobilen Werkstattwagen zum Instandsetzungsobjekt fuhren.

16. Krantechnik auf Kfz.-Basis

        Krantechnik auf Tatra-Fahrgestell

17. Tatra 813 mit Tieflader + T55 TK

                            Tatra 813 mit Tieflader und Kranpanzer T55-TK

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