Instandsetzungsbataillon 4

Feldinstandsetzungsübungen wurden in der Regel immer in Verbindung mit Truppenübungen wie Bataillonsübungen mit und ohne Gefechtsschießen sowie Regimentsübungen durchgeführt. Dabei handelte das IB in der Regel nicht geschlossen, um die realen Sicherstellungsprozesse im Rahmen der Division nicht über einen längeren Zeitraum zu sehr einzu-schränken und um in den Gruppierungen/Teilen zu handeln, wie sie im Rahmen einer möglichen Verteidigungsoperation im Rahmen der MSD vorgesehen waren – siehe Schema „Spezialtechnische Sicherstellung der MSD in der Verteidigung“.
Diese Übungen wurden in mehreren Etappen durchgeführt, die mit der Idee der jeweiligen Truppenübung abgestimmt waren.

Beispiele: 
–  Alarmierung im Objekt  –  Marsch in einen Konzentrierungsraum 
–  Vorbereitung auf weitere Kampfhandlungen
–  Beziehen des Ver
teidigungsstreifen  –  Abwehr des Gegners
–  Gegenangriff – Forcieren
von  fließenden oder stehenden Gewässern
–  Einsatz von Massenver
nichtungsmitteln  –  Entaktivierung etc.  

Die einzelnen Gruppierungen bzw. Teile des IB hatten die Aufgabe, die reale Sicherstellung der handelnden Truppen zu übernehmen. Zusätzlich wurden durch den Leitungsstab die ver-schiedensten Einlagen eingespielt, um den Berge- und Instandsetzungsfonds zu erhöhen bzw. „Überraschungen“ einzubauen, damit die Lehrziele der Übung erreicht werden.  Leitender der Übungen waren die  StKTA’s, später StKTB’s der 4. MSD mit ihren Leitungsstäben. Dabei wurde auch das Zusammenwirken mit den Technischen Diensten der handelnden Truppen mit bewertet. Dazu wurden auch Schiedsrichter eingesetzt, die Einlagen einspielten, Bewertungen vornahmen, aber auch Einfluss nahmen, wenn Aufgaben nicht erfüllt wurden (z.B. Wiederholungen eingespielt).

 

 

25. alle StKTA bzw. StKTB der 4. MSD - 1956 bis 1990

von links: Hubert Heller, Otto Hauschild, „Papa“ Steffen, Helmut Friedrich, Jochen Metzner, Hardi Nothnagel

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